„Ich arbeite gerne hier!“


Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung arbeitet Jerome Bayon als examinierter Altenpfleger in der RESIDENZ DAHLEM

 

„Am 27. Januar 2016 habe ich meine Prüfung zum examinierten Altenpfleger bestanden und bin richtig stolz darauf“, sagt Jerome Bayon, der seit August 2012 seine Ausbildung in der RESIDENZ DAHLEM absolviert hat. „Ich habe viel gelernt und arbeite jetzt hier in der RESIDENZ DAHLEM weiter als Altenpfleger“, verrät der Berliner mit französischen Wurzeln. Sein Vater kam einst als Soldat der französischen Schutzmacht ins damalige West-Berlin, verliebte sich in eine Deutsche und gründete mit ihr eine Familie. Sohn Jerome erbte den französischen Charme und ist bei den Bewohnern der RESIDENZ DAHLEM überaus beliebt. „Mir liegt die Empathie und ich kann gut auf Menschen mit Demenz eingehen“, erzählt der 22-Jährige. „Die Auszubildenden arbeiten in den Früh- und Spätschichten, nicht jedoch in den Nachtschichten. Wir helfen bei der Grundpflege wie aufstehen, waschen, anziehen, in den Speiseraum gehen und essen. So lernen wir alle Pflegeabläufe kennen.“ Nur unter Aufsicht von Fachpersonal dürfen Auszubildende, die schon länger dabei sind, auch Infusionen legen sowie Medikamente stellen und verabreichen.

Der Unterricht an der Berufsschule findet an Blockwochen statt. „Jerome Bayon hat viel Talent für seinen Beruf“, lobt Kerstin Jähne, die Leiterin der RESIDENZ DAHLEM. „Es macht ihm Freude, sich um unsere Bewohner zu kümmern, und er findet gut den Zugang zu Menschen mit Demenz. Es ist gut, dass immer mehr junge Männer die einstige Frauendomäne der Pflegeberufe erobern. Bewerberinnen und Bewerber für Ausbildungsplätze sind herzlich willkommen. Pflegeberufe haben Zukunft!“ Jetzt als examinierter Altenpfleger kann Jerome Bayon den neuen Auszubildenden selbst Tipps geben. „Ich komme jeden Tag gerne zur Arbeit“, sagt der 22-Jährige. „Wir sind hier ein gut eingespieltes Team.“ Die strahlenden Augen, wenn er eine Bewohnerin in ihrem Pflegebett in den sonnigen Garten schiebt, ist eine Form der Dankbarkeit, die er immer wieder bekommt.

Die Unterstützung bei Alltäglichkeiten ist für jeden Bewohner individuell, denn jeder soll so viel wie möglich seinen bisherigen Lebensstil weiterführen, auch wenn er Hilfe dabei braucht. Im Mittelpunkt der Pflege stehen immer Rehabilitierung und Stärkung der eigenen Fähigkeiten. Menschen werden in der RESIDENZ DAHLEM nicht auf ihre Krankheitsbilder reduziert. Jerome Bayon freut sich, dass auch die Bewohner mit Demenz oft noch Gemütsäußerungen wie Humor zeigen. Gemeinsam lachen verbindet Menschen mit und ohne Demenz. „Gute Laune ist die Sprache, die jeder versteht“, weiß er. „Hier in der RESIDENZ DAHLEM schaffen wir eine behagliche Atmosphäre, damit unsere Bewohner sich geborgen fühlen.“